Nicht die Datei ist das Problem, sie ist großartig. Das Problem ist die vierte Kopie davon. Die Planung zirkuliert per Mail, während die Disposition schon umgeplant hat, und wer zuletzt gespeichert hat, weiß niemand. Zwei Geräte bekommen dieselbe Adresse, weil zwei Menschen dieselbe freie Zeile gesehen haben. Und beim nächsten Job fängt jemand wieder mit einer Kopie von letztem Mal an.
Der Standard löst das im Kopf, solange es um einen Switch geht. Bei dreihundert Geräten, wechselnden Produktionen und angemietetem Fremdmaterial braucht die Rechnung einen Ort, an dem sie verbindlich stattfindet.
Ich habe viele Konzepte gebaut und noch mehr gesehen. Die meisten scheitern nicht, weil sie falsch wären, sondern weil man sie nach Monaten erst wieder durchdenken muss, bevor man sie anwenden kann. Wer unter Zeitdruck nachdenken muss, greift zur alten Liste.
Bodo Felusch
Deshalb ist das hier keine Software für jeden Tag. Sie wird in zwei Momenten gebraucht, und in beiden muss sie ohne Anlauf funktionieren. Wer perfekt plant, bekommt ein fertiges Blatt. Wer keine Zeit hat, bekommt eines mit vorbereiteten Lücken. Beides schlägt eine Excel aus dem letzten Jahr.
Gerät kommt in den Bestand: Artikelnummer, laufende Nummer, bei Infrastruktur die Kennung. Adressen fallen dabei an, ohne dass jemand sie vergibt. Einmal, dauerhaft, danach nie wieder.
Gerät geht auf Produktion: Rolle vergeben, Zone wählen, verorten. Am Ende fällt das Blatt raus, mit dem die Halle arbeitet. Dazwischen liegt kein Denken, nur Auswahl.
Rein aus Excel, raus nach Excel, jederzeit, in beide Richtungen. Wer weiter mit der Datei arbeiten will, arbeitet weiter mit der Datei und verliert nichts. Es gibt keine Migration, kein Umlernen und keinen Punkt, ab dem du drinsteckst.
Das ist zugleich die Ausstiegsgarantie. Wer weiß, dass er jederzeit wieder rauskommt, geht eher rein.
Der Gewerkepool als PDF ist der Normalzustand, nicht der Sonderfall: ein Blatt, das in SharePoint, Nextcloud oder jeden Produktionsordner passt und keine Installation braucht. Gewerkeleiter pflegen die Daten, Firma und Produktionsbeteiligte leben in PDF und Excel. Das Werkzeug ist die Quelle, das Blatt die Verbreitung.
Neben der lokalen Datei lässt sich ein zweites Ziel für eine automatische Datenbank-Kopie festlegen: ein Cloud-Verzeichnis, ein NAS, ein Stick. Einmal eingerichtet, schreibt sich das Backup selbst. Die Datenbank lässt sich damit auf einem anderen Rechner weiterführen.
Ehrlich dazu: Das ist eine Kopie, keine Synchronisation. Wer auf dem zweiten Gerät weiterarbeitet, muss die Datenbank zurückspielen, sonst laufen zwei Wahrheiten nebeneinander und die auf dem anderen Gerät ist eine Sackgasse. Ein Weg hin, ein Weg zurück. Der Rückweg gehört zur Übergabe.
Welche Kennung die Grundlage der Adressrechnung ist, entscheidet die Bestandsgröße, einmal und dauerhaft. Die Software kennt beide Fälle und zeigt nur den, der für deinen Mietpark gilt.
Keine separate Asset-ID, dauerhaft beschriftet, hundert Plätze. Lager und Produktion sind derselbe Zustand, kein Re-Deployment vor der Show.
Die Asset-ID 0101–9999 bleibt am Gerät, die Switch-ID 001–100 gilt für eine Produktion. Vor jeder Show läuft ein aktives Deployment, dabei wechselt nur die Management-Adresse auf die SVI des VLAN-100.
Loopback und OOB werden immer aus der Kennung gebildet und ändern sich über den gesamten Lebenszyklus nicht. Nur die Management-Adresse folgt der Nummer, unter der das Gerät gerade arbeitet.
Am Ende steht kein Dashboard, sondern das, was in der Produktion gebraucht wird: ein Projektblatt, das jeder lesen kann, und Gewerke-Listen für die, die sie pflegen.
Jede Position mit Adresse, VLAN und Zone, als PDF und als Excel, gepatcht in deine eigene Vorlage samt Logo.
Artikelnummer, laufende Nummer, Asset-ID, und daneben die Adressen, die sich daraus ergeben. Mehrfachauswahl, Sammel-Einplanung, Import aus deinen Listen.
Die Artikelnummer findet das Gerät samt Adressen. Und eine IP-Adresse findet, wer dort liegt.
Ersatz kommt aus dem Lager. Niemand fragt, wer die alte Adresse hatte. Alle fragen, welche das neue Gerät bekommt. Gleiche Zone, gleiche Position, nächste freie Nummer, Blatt aktualisiert.
Und wenn kurz vor Doors noch ein Rechner für den Mitschnitt ans Audio-Netz soll, ist auch das keine Diskussion. Der Standard hält je Gewerk dreißig Adressen als Reserve Buffer für genau diese spontanen Zusätze bereit, bei Audio 10.60.1.201–230.
Die Daten liegen in einer Datei auf deiner Platte. Kein Konto, keine Cloud, kein Abo, keine Telemetrie. Wer den Bestand einer Produktionsfirma verwaltet, will ihn nicht auf fremden Servern haben.
Windows kommt, signiert, und bekommt hier eine eigene Zeile, sobald es sie verdient hat. Wer nicht warten und nicht nachschauen will, trägt sich unten ein.
Richtwert 79 €. Du kannst mehr zahlen, weniger, oder nichts. Die Software ist in jedem Fall dieselbe, in vollem Umfang, ohne Zeitlimit. Über Polar, mit Rechnung, abrechenbar auf die Produktion.
Keine Aktivierung, kein Lizenzschlüssel, keine Prüfung beim Start.
Ein Werkzeug, das man alle paar Monate braucht, muss in dem Moment liefern, in dem man es öffnet. Wer da erst einen Schlüssel sucht, macht die Datei zu und nimmt die alte Excel. Der Verzicht auf Kopierschutz ist deshalb keine Großzügigkeit, sondern die Bedingung dafür, dass die Software überhaupt benutzt wird.
Verwaltet Netzwerkinfrastruktur und Gewerke-Equipment nach dem BF-C.O.R.E.® Standard. Projektblatt, Gewerke-Listen und Excel-Export inklusive.
Warum null möglich ist: Der Standard verbreitet sich nur, wenn die Werkzeuge dazu niemandem im Weg stehen. Wer zahlt, finanziert das Nächste, und das ist gerade der Windows-Build samt Signatur.
Updates zum Asset Manager, neue Standard-Revisionen, Seminartermine.
Double-Opt-in. Abmeldung jederzeit. Näheres in der Datenschutzerklärung.